Harnsäure Bestimmung

Mit steigender Konzentration von Harnsäure im Körper wächst auch das Risiko, an Gicht zu erkranken. Gicht ist eine Krankheit, bei der es durch Ablagerungen von Harnsäurekristallen (Urat) in verschiedenen peripheren Gelenken und Geweben zu akuten, anfallartigen und später chronischen Gelenkveränderungen kommt. Diese sind bei einer Harnsäurekonzentration von über 9mg/dl nahezu vorprogrammiert.

Die Harnsäure ist ein Stoffwechselendprodukt, das beim Abbau von Zellkernen (Purinen) entsteht und über die Nieren ausgeschieden wird. Der Gesamtgehalt des Organismus an Harnsäure - der Harnsäurepool - beträgt etwa ein Gramm. Die tägliche Harnsäureaufnahme in den Pool setzt sich zusammen aus dem Abbau und Umbau körpereigener Zellen (etwa 350 mg/Tag) und der Aufnahme von Purinen aus der Nahrung (über 300 mg/Tag).

Normbereich:
Männer 3,5 - 7,1 mg/dl (210 - 420 µmol/l)
Frauen 2,5 - 5,9 mg/dl (150 - 350 µmol/l)

Wird der Normbereich überschritten, ist das Risiko einer Gichtattacke sehr hoch. Die Harnsäurebestimmung kommt jedoch oft zu spät, wenn der Artzt bereits auftretende Gelenkschmerzen (vorwiegend im Großzehengrundgelenk) auf eine Gichtattacke zurückführt.

Kommen Sie der Gichtattacke zuvor und lassen Sie Ihren Harnsäurewert bestimmen.


 

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